Das Student Games Festival kündigte für den 8. und 9. Oktober 2026 im Warschauer Palast der Kultur und Wissenschaft eine Ausstellung mit 22 studentischen Spielen an. Nach der Pressemitteilung vom 23. September wurden sie aus 192 Einreichungen aus 32 Ländern ausgewählt. Die offizielle Nominiertenliste stellt die ausgewählten Projekte und ihre Teams vor.
Die zweite Ausgabe sollte neben spielbaren Projekten auch Workshops, Vorträge, Podiumsgespräche und Beratungen zum Berufseinstieg bieten. Der Eintritt war laut Ankündigung kostenlos. In einer eigenen CV- und Portfolio-Zone sollten Studierende Rückmeldungen von Fachleuten aus Entwicklungsstudios zu ihren Bewerbungsunterlagen erhalten.
Studierende gestalten das Fachprogramm mit
Zwölf studentische Fachgruppen polnischer Hochschulen waren laut Veranstalter an der Programmplanung beteiligt. Als Themen nannte die Mitteilung die Erwartungen des Arbeitsmarkts, Finanzierungsmöglichkeiten für Spiele und die Verbindung zwischen Hochschulausbildung und Berufspraxis. Damit richtete sich das Angebot auch an Nachwuchskräfte, die nach einem Studienprojekt den Einstieg in ein Studio oder eine eigene Produktion vorbereiten.
Angekündigt waren unter anderem Rami Ismail und Jakub Dvorský von Amanita Design sowie Vertreter von CD PROJEKT RED, Larian und Bloober Team. Die Schirmherrschaft aus der Branche übernahm 11 bit studios. Diese Angaben dokumentieren das angekündigte Programm, keine eigene Bestätigung der tatsächlichen Teilnahme einzelner Gäste.
Eigene Engine und spielbare Studienprojekte
Unter den Nominierten führt die Festivalwebsite drei deutsche Beiträge: Deck of Memories von Sentiment Games, Let me See the Sea von KathiParty und Shifting Baseline von Shrimp. Das polnische Team Mrged Mistakes setzte für Forge & Forget laut Projektbeschreibung eine eigene C++-Engine ein. Die Auswahl umfasst damit neben unterschiedlichen gestalterischen Ansätzen auch selbst entwickelte Technik.
Die Wettbewerbsregeln verlangen spielbare Fassungen und Angaben zu verwendeten Werkzeugen und Assets. Auch der Einsatz generativer KI muss offengelegt werden. Für die technische Auszeichnung zählen unter anderem Performance, Shader, Beleuchtung, Onlinefunktionen und der Einsatz eigener oder bestehender Engines. Weitere Hauptkategorien bewerten Gestaltung, gesellschaftliche Aussagen und das Spiel als Gesamtwerk.
Die Preisverleihung war für den 9. Oktober um 18 Uhr angekündigt. Der Veranstalter plante zusätzlich einen Amnesty-International-Preis für ein Spiel zu Menschenrechtsthemen. Der Schwerpunkt des Festivals lag damit auf der Präsentation von Nachwuchsarbeiten und dem Austausch über deren Entwicklung.
Historischer Veranstaltungshinweis: Der Termin am 8. und 9. Oktober 2026 liegt inzwischen in der Vergangenheit. Dieser Beitrag dokumentiert die Ankündigung vom 23. September und enthält keine nachträglich ergänzte Gewinnerliste.

