SK Gaming geht einen weiteren Schritt über klassische Esport-Titel hinaus und beteiligt sich an der neu gestarteten EVA Pro League. Grundlage ist „Esports Virtual Arenas“ (EVA), ein VR-basierter Shooter, der Matches nicht nur digital, sondern in physischen Arenen austrägt.
VR-Esport mit eigenem Ansatz
Im Unterschied zu bekannten Disziplinen wird EVA in frei begehbaren Arenen gespielt. Die Spielflächen umfassen rund 500 Quadratmeter und verteilen sich auf mehrere Standorte in Europa, darunter Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Spanien. Teams treten direkt vor Ort an und verbinden reale Bewegung mit virtuellen Spielmechaniken.
Mit Organisationen wie G2 Esports, Team Vitality und Team Heretics ist die Liga zum Start prominent besetzt. Gespielt wird im 4-gegen-4-Format, was auch Einfluss auf die Kaderplanung hat.
Heimspiel in Köln und neue Nähe zur Community
SK Gaming nutzt für die Matches eine eigene Arena in Köln. Der Ansatz bringt das Team näher an die lokale Szene und ermöglicht zusätzliche Events rund um den Spielbetrieb. Gerade im VR-Umfeld entsteht so ein anderer Zugang zum Esport, der über Streams hinausgeht.
Begleitend veröffentlicht SK Gaming ein eigenes Skin-Paket für EVA, das im Spiel genutzt werden kann.
Rotierender Kader für 4v4-Format
Zum Aufgebot gehören:
- Phillip „Phillip“ Schmitz
- Florian „Florian“ Schmitz
- Emeraldo „EmeraldoJo“ Arias Huvat Jo
- Timo „TigroR8“ Sondermann
- Tom „KaChow“ Elias Lütkehoff
- Tom „ProGly“ Meistrik
Da nur vier Spieler gleichzeitig antreten, wird je nach Match und Gegner zwischen den Spielern gewechselt.
Das erste Spiel fand Mitte April gegen GiantX statt. Übertragungen laufen über Twitch, zusätzliche Inhalte erscheinen über die Social-Media-Kanäle der Organisation.
Blick über den Tellerrand
Der Einstieg in EVA zeigt, dass SK Gaming neue Formate aktiv ausprobiert. VR-Esport ist noch ein vergleichsweise kleines Segment, bringt aber eigene Ansätze bei Gameplay, Zuschauererlebnis und Eventstruktur mit.
Organisationen, die früh in solchen Bereichen aktiv sind, sammeln Erfahrungen abseits klassischer Titel. Das kann perspektivisch auch für andere Plattformen und Ökosysteme relevant werden, etwa wenn neue Schnittstellen zwischen Hardware, Cloud-Gaming und immersiven Technologien entstehen.
