Esports Team Berlin wird zur Esports Academy Berlin

Die gemeinsame Nachwuchsinitiative der Esports Player Foundation und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe tritt künftig unter einem neuen Namen auf. Aus dem Esports Team Berlin wird die Esports Academy Berlin. Mit der Umbenennung soll die tatsächliche Ausrichtung des Förderprogramms klarer beschrieben werden.

Individuelle Förderung statt klassischer Teamstruktur

Der bisherige Name Esports Team Berlin konnte den Eindruck vermitteln, dass es sich um ein festes E-Sport-Team handelt, das gemeinsam in einer Formation antritt. Tatsächlich steht jedoch nicht der Aufbau eines einzelnen Teams im Mittelpunkt, sondern die gezielte Förderung ausgewählter Nachwuchstalente aus Berlin.

Die geförderten Spielerinnen und Spieler kommen aus unterschiedlichen Disziplinen und werden individuell auf ihrem Weg in nationale Wettbewerbsstrukturen begleitet. Der Begriff Academy soll diesen Ansatz stärker abbilden. Im Fokus stehen persönliche Leistungsentwicklung, professionelles Training und der Zugang zu Strukturen, die für den Übergang in den leistungsorientierten E-Sport relevant sind.

Die Esports Academy Berlin richtet sich an Talente in Brawl Stars, League of Legends, EA Sports FC und neu auch Valorant. Damit wird das Programm um einen weiteren kompetitiven Titel erweitert, der international eine etablierte Rolle im professionellen E-Sport einnimmt.

Training, Coaching und Netzwerkzugang

Zum Förderansatz gehören professionelle Coaches, strukturierte Trainingsplanung sowie Angebote zur mentalen und persönlichen Weiterentwicklung. Ergänzt wird das Programm durch den Zugang zu einem Netzwerk aus Experten, Mentoren und Partnern. Auch Wettkampferfahrung bei Events, Camps und leistungsorientierten Formaten ist Teil der Förderung.

Die Academy knüpft damit an das bisherige Programm an, das bereits auf individuelle Entwicklung statt auf eine geschlossene Mannschaftsstruktur ausgelegt war. In der ersten Runde wurden 20 Talente aus mehreren hundert Bewerbungen ausgewählt. Sie erhielten unter anderem Zugang zu Bootcamps, Trainingseinheiten, Betreuung durch Fachleute und Branchenveranstaltungen.

Das Ziel der Initiative bleibt unverändert: Berliner Nachwuchstalente sollen gezielt unterstützt und auf ihrem Weg in den professionellen und nationalen Spitzen-E-Sport begleitet werden. Die Umbenennung zur Esports Academy Berlin präzisiert diesen Anspruch und ordnet das Projekt stärker als Talentförderprogramm ein.

Berlin stärkt E-Sport als Standortthema

Für Berlin bleibt das Programm auch ein Standortinstrument im Games- und E-Sport-Umfeld. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe fördert die Initiative gemeinsam mit der Esports Player Foundation. Neben der sportlichen Entwicklung einzelner Talente geht es dabei auch um die Stärkung professioneller Strukturen in der Berliner E-Sport-Landschaft.

Mit der Esports Academy Berlin erhält das Förderprogramm eine Bezeichnung, die stärker auf Ausbildung, Entwicklung und Professionalisierung verweist. Damit wird deutlicher, dass es sich nicht um ein repräsentatives Teamprojekt handelt, sondern um eine auf mehrere Disziplinen verteilte Nachwuchsförderung für Berliner Spielerinnen und Spieler.

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