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PIX 1901.28: Timing-Data für Turing-GPUs und neue Hardware-Counter

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PIX 1901.28: Timing-Data für Turing-GPUs und neue Hardware-Counter
PIX on Windows Logo - Bild: Microsoft PIX Release Notes

Microsoft hat das Profiling- und Debugging-Werkzeug PIX on Windows in der Version 1901.28 am 1. Februar 2019 veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfassung von Timing-Daten in GPU-Captures sowie auf der Unterstützung aktueller Grafikhardware von AMD und NVIDIA. Damit erweitert das Tool die Datengrundlage für die Leistungsanalyse von Direct3D-12-Anwendungen.

Timing-Data jetzt auf NVIDIA Turing

Mit dem Update unterstützt die Timing-Data-Erfassung erstmals GPUs der NVIDIA-Turing-Architektur, genannt wird als Beispiel die GeForce RTX 2080. Auf Intel-GPUs erfolgt die Sammlung der Timing-Daten nach Angaben von Microsoft rund 50 Prozent schneller. Zusätzlich soll die Erfassung über alle unterstützten GPUs hinweg konsistenter und zuverlässiger arbeiten. Für Captures, die Tiled Resources nutzen, wurde die Erfassung beschleunigt.

Timing-Daten dienen in PIX dazu, die zeitliche Abfolge einzelner GPU-Operationen innerhalb eines Captures sichtbar zu machen. Erweiterte Hardware-Abdeckung und stabilere Messungen sind die Voraussetzung dafür, dass Entwickler Engpässe auf neueren Grafikkarten präzise lokalisieren können.

Hardware-Counter für AMD Radeon 7 und Turing

Neben den Timing-Verbesserungen erweitert PIX 1901.28 die Unterstützung der Hardware-Performance-Counter um die AMD Radeon 7 sowie um NVIDIA-Turing-GPUs wie die RTX 2080. Laut Microsoft steht damit ein umfangreicher Satz an Hardware-Performance-Countern in PIX für alle modernen GPUs von NVIDIA, AMD und Intel zur Verfügung. Diese Counter liefern detaillierte Kennzahlen zur Auslastung einzelner GPU-Einheiten. Die wachsende Auswahl an Profiling-Werkzeugen passt zur Entwicklung jener Zeit, in der auch AMD seine offenen Software-Tools für Spieleentwickler ausbaute.

Bei Raytracing-Anwendungen verbessert die Version die Wiedergabe von Captures und die Visualisierung von Acceleration Structures. Weitere Korrekturen betreffen überlappende Placed Resources, die Residency von ID3D12Heaps sowie die Kompatibilität mit Vorabversionen von Windows 19H1. Behoben wurden zudem Fehler bei der Slice-Darstellung im Texture Viewer und bei Occupancy-Messungen. Als bekanntes Problem nennt Microsoft mögliche Schwierigkeiten bei der Counter-Erfassung großer Captures auf der Turing-Architektur, für die eine Lösung in späteren Versionen angekündigt ist.

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