Microsoft hat die Performance- und Debugging-Suite PIX on Windows in der Version 1810.24 am 29. Oktober 2018 veröffentlicht. Die Ausgabe unterstützt erstmals die finale DirectX-Raytracing-API (DXR) aus dem Windows 10 October 2018 Update. Grafikentwickler erhalten damit ein produktionsnahes Werkzeug, um DXR-Workloads außerhalb der experimentellen Schnittstelle zu analysieren. Die DXR-Ankündigung von Microsoft bildet die technische Grundlage.
Neue Ansichten für DXR-Workloads
Der Acceleration Structure Viewer macht die Beschleunigungsstrukturen für Schnittpunktberechnungen sichtbar. Der Shader Table Viewer stellt die Zuordnung der Raytracing-Shader dar. Über die API Objects View lassen sich Inhalte der State Objects einsehen. Texture- und Buffer-Viewer, Timing-Daten, Warnungen, Resource History und Pixel History bleiben für die Diagnose der DXR-Aufrufe verfügbar. Damit deckt PIX sowohl die Datenstrukturen als auch das Laufzeitverhalten der neuen Pipeline ab.
Experimentelle GDC-2018-Schnittstelle entfällt
Mit dem Wechsel auf die finale API entfällt die Unterstützung für die experimentelle DXR-Schnittstelle aus der GDC 2018. Anwendungen, die noch auf dieser Vorabversion basieren, lassen sich mit PIX 1810.24 nicht mehr debuggen. Für solche Fälle verweist das PIX-Team auf die ältere Version 1810.02, die das Debugging der experimentellen API weiterhin erlaubt. Das Update behebt außerdem eine Inkompatibilität zwischen PIX und AMD-Treibern ab Version 18.40.
Die vollständigen Änderungen stehen im offiziellen PIX-Release-Eintrag. Zuvor hatte PIX bereits in Version 1806.11 Werkzeuge für Direct3D-12-Performance und Synchronisation erhalten.