Das April-Update für die Xbox-One-Konsolenfamilie hat Microsoft am 25. April 2018 angekündigt und erweitert die Hardware-Ausgabe um mehrere Funktionen rund ums Display. Dazu zählen die Unterstützung von AMD Radeon FreeSync und FreeSync 2, der Auto Low Latency Mode (ALLM) und die native Ausgabe in 1440p. Hinzu kommt der Share-Controller für die Streaming-Plattform Mixer. Die meisten Funktionen reichen über die gesamte Xbox-One-Reihe, einige bleiben aber der Xbox One X und der Xbox One S vorbehalten. Wer 4K an der nächsten Display-Generation ausreizen will, findet das passende Gerät bei der Xbox One X ohnehin schon im Wohnzimmer.
FreeSync und ALLM gegen Tearing und Verzögerung
FreeSync koppelt die Bildwiederholrate eines kompatiblen Displays dynamisch an die Ausgaberate der Konsole. Auf Geräten mit FreeSync- oder FreeSync-2-Technologie soll das Tearing und Ruckeln verringern und die Eingabelatenz senken. Vorausgesetzt, das Display bringt die Technik mit, steht die Funktion auf jeder Xbox One der Familie bereit.
Der Auto Low Latency Mode setzt am Fernseher an. ALLM meldet einem kompatiblen TV automatisch, dass eine Spielsitzung beginnt. Das Gerät wechselt daraufhin von allein in den Game-Mode mit reduzierter Eingabeverzögerung. Das manuelle Umschalten der Bildmodi am Fernseher fällt weg. Beide Funktionen drücken die Latenz zwischen Eingabe und Bild und richten sich an Besitzer aktueller Display-Hardware.
1440p für den Monitor, Share-Controller für Mixer
Die Ausgabe in 2560 mal 1440 Pixeln zielt vor allem auf den Betrieb am PC-Monitor. Die Auflösung steht für Spiele und Multimedia-Inhalte bereit und wird von Xbox One X und Xbox One S unterstützt. Entwickler bekommen mit dem nativen Rendern in 1440p auf der Xbox One X einen weiteren Ausgabepfad zwischen 1080p und 4K.
Auf der Software-Seite bringt das Update den Share-Controller für Mixer. Zuschauer greifen damit über virtuelle oder physische Controller in einen laufenden Stream ein. Eingeschaltet wird die Funktion im Guide-Menü unter Broadcast und Aufnahme über die Option zur Controller-Freigabe. So sitzt das Publikum direkt am Spielgeschehen. Der Schwerpunkt des April-Updates liegt damit klar auf der Display-Technik und holt Funktionen auf die Konsole, die bis dahin vor allem am PC zu Hause waren.
