IFA 2016: Qualcomm zeigt VR820 als Referenzplattform für eigenständige Headsets

Qualcomm hat auf der IFA 2016 die Snapdragon VR820 als erste eigene Referenzplattform für Virtual Reality vorgestellt. Das eigenständige Headset basiert auf dem Snapdragon 820. Die offizielle Mitteilung von Qualcomm beschreibt das System als Vorlage für immersive VR-Erlebnisse auf eigenständigen Headsets.

Bei der VR820 liegen Rechenplattform und Headset in einem Gerät. Eine Verbindung zu einem Smartphone oder einem externen Rechner ist für das vorgestellte Referenzdesign damit nicht der zentrale Ansatz. Qualcomm beschreibt die Plattform als Grundlage, auf der Hersteller eigene eigenständige VR-Headsets entwickeln können. Das unterscheidet sie von Lösungen, die ein Smartphone als Display und Recheneinheit verwenden.

Snapdragon 820 als Basis für eigenständige VR-Hardware

Für die Entwicklung von VR-Anwendungen verschiebt dieses Konzept mehrere Aufgaben in das Headset. Rendering, Sensordaten und die Darstellung müssen innerhalb eines kompakten Systems zusammenspielen. Die VR820 ist dabei kein angekündigtes Serienprodukt für Endkunden, sondern ein Referenzdesign für Hardwarehersteller. Welche Unternehmen daraus eigene Geräte ableiten würden, ließ Qualcomm in der Mitteilung offen.

Die Richtung war 2016 auch für die Spieleentwicklung relevant. Bereits im Vorjahr hatte Valve ein VR-Headset für Entwickler in Aussicht gestellt. Qualcomms VR820 setzte daneben auf ein eigenständiges Design. Eine Unterstützung für Xbox-Konsolen nennt die Mitteilung nicht.

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