Im GDC-2020-Vortrag „Representing LGBT+ Characters in Games“ beschreibt Tori Schafer ihren Designprozess für LGBT+-Figuren. Als Fallstudien dienen Quests aus The Elder Scrolls Online und das damals geplante Indie-Spiel Backbone.
Schafer verbindet Figurenentwicklung mit der Frage, wie Identität in Quests, Dialogen und Beziehungen sichtbar wird. Komplexe Figuren entstehen nicht durch einzelne erklärende Sätze, sondern durch ihre Ziele, Widersprüche und die Rolle, die sie in der Spielwelt einnehmen.
Für Teams bedeutet das, Repräsentation nicht erst am Ende der Produktion zu ergänzen. Recherche, Sensitivity-Checks und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Perspektiven können helfen, stereotype Darstellungen zu vermeiden und Figuren konsistent in die Spielsysteme einzubauen.
Der Vortrag steht im zeitlichen Umfeld weiterer GDC-2020-Beiträge zu zugänglicherem Spieldesign. Das vollständige Video dokumentiert die Beispiele und die methodischen Entscheidungen der Referentin.
