Esports World Cup 2024: HandOfBlood kritisiert saudischen Einfluss

HandOfBlood hat am 22. April 2024 die positive Resonanz auf den Esports World Cup in Saudi-Arabien kritisiert. Der Creator stellte einen Zusammenhang zwischen dem neuen Turnier und dem saudischen Eigentümer der E-Sport-Unternehmen ESL und FACEIT her.

Sein Vorwurf gipfelte in der Formulierung „und alle feiern es“. Das ist seine zugespitzte Bewertung der Reaktionen, kein Nachweis einer einhelligen Zustimmung der Branche. Der kurze Post enthält weder eine repräsentative Befragung noch konkrete Teilnahmeentscheidungen einzelner Clubs.

Vor 2 Jahren hat die Savvy Gaming Group (Tochter vom saudi-arabischen Staatsfond) die ESL und FACEIT für 1,5 Milliarden US Dollar gekauft, vermutlich die größten beiden Player am E-Sport Markt.

Jetzt startet deren riesen E-Sport Projekt: die E-Sport WM – und alle feiern es. 🚬 https://t.co/D7M4ShMGLP

— Hänno 🏳️‍🌈 #EINS (@HandOfBlood) April 22, 2024

ESL und FACEIT als wirtschaftlicher Hintergrund

Die Zusammenführung von ESL und FACEIT unter Savvy Gaming Group wurde im Januar 2022 angekündigt. Die damalige Mitteilung bezeichnet Savvy als vollständig im Besitz des saudischen Staatsfonds PIF. Aus dem Zusammenschluss entstand die ESL FACEIT Group.

Die Esports World Cup Foundation hatte am 16. April 2024 mehr als 60 Millionen US-Dollar Preisgeld angekündigt. Davon waren 20 Millionen Dollar für die spieleübergreifende Club-Wertung vorgesehen. Das beschreibt die beworbene Turnierfinanzierung, nicht die Haltung aller beteiligten Teams zu Saudi-Arabien.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Debatte vor dem Turnier im Sommer 2024. Spätere Kooperationen oder Stellungnahmen sind nicht Gegenstand dieses Posts.

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