Der E-Sport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) baut seine politischen Aktivitäten weiter aus und verstärkt den Bereich Kommunikation personell sowie strukturell. Mit Johanna Schmid und Maurice Lange gewinnt der Verband zwei neue Referenten für politische Kommunikation. Parallel erfolgt eine organisatorische Neuaufstellung im Bereich Public Affairs.
Neue Expertise aus Branche und Politik
Johanna Schmid bringt umfassende Erfahrung aus der Games- und E-Sport-Industrie mit. Stationen bei G2 Esports und Ubisoft Berlin sowie ihre Tätigkeit im Bereich Gaming und E-Sports Advisory bei PwC prägen ihr Profil. Innerhalb des ESBD soll sie die Interessen des E-Sports auf politischer Ebene stärker sichtbar machen und strategisch begleiten.
Maurice Lange, in der Szene als „Mori“ bekannt, ergänzt das Team mit langjähriger Erfahrung als Caster im E-Sport. Neben seiner Tätigkeit in der Szene verfügt er über politische Praxis, unter anderem als Vorstandsmitglied von Bündnis 90 Die Grünen in Berlin-Spandau sowie als Direktkandidat für das Abgeordnetenhaus. Sein Netzwerk in netzpolitischen Initiativen soll insbesondere die Verbindung zwischen Community, Gesellschaft und politischem Diskurs stärken.
Neuorganisation im Bereich Public Affairs
Mit dem personellen Ausbau geht eine strukturelle Anpassung einher. Die bisher getrennten Bereiche Verbandskommunikation und Public Affairs werden künftig zusammengeführt. Die Leitung übernimmt Aleksandar Kovacevic.
Matthias Konen, der den Bereich Public Affairs bislang verantwortet hat, bleibt dem Verband beratend erhalten. Seine Arbeit, insbesondere im Kontext der Gemeinnützigkeit des E-Sports, hatte in den vergangenen Jahren Einfluss auf die politische Wahrnehmung der Branche.
Fokus auf politische Interessenvertretung
Mit den aktuellen Maßnahmen verfolgt der ESBD das Ziel, die Interessen des organisierten E-Sports stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Der Verband positioniert sich weiterhin als zentraler Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft und treibt die Integration des E-Sports in bestehende Strukturen voran.
