Bohemia Interactive stellt Enfusion-Engine als Basis für Arma 4 vor

Bohemia Interactive hat seine neue Basistechnik Enfusion-Engine vorgestellt. Sie kombiniert Teile der älteren Real-Virtuality-4-Engine mit der neueren Enforcer-Engine, die bereits in DayZ zum Einsatz kam. Die Technik ist für PC, Playstation und Xbox ausgelegt und entstand über vier Jahre verteilt in den Studios in Prag, Brünn und Mníšek pod Brdy.

„Wir haben schon immer unsere eigene In-House-Engine bevorzugt, denn keine andere lässt uns diese Art von Spielen kreieren, die wir wollen“, sagte Bohemia-Interactive-CEO Marek Španěl. Als Kern dient C++, für die Darstellung kommt HLSL zum Einsatz, auf PC und Xbox läuft der Renderer über Direct3D 12. Unter dem Namen Workbench bündelt das Studio Editoren für Welten, Partikel, Animationen, Skripte, Audio, KI-Verhalten, Sprache und Interfaces, die künftig auch der Modding-Community zur Verfügung stehen sollen.

Explizit für Arma 4 gedacht

Zu konkreten kommenden Spielen wollte sich Bohemia Interactive nicht äußern, in den FAQs zur Engine wird jedoch explizit Arma 4 genannt. Das Studio betont, dass Enfusion für ein potenzielles neues Arma-Projekt in jedem Fall zum Einsatz kommen würde. Gezeigt wurden 4K-Screenshots eines eigens dafür geschaffenen Benchmark-Terrains. Der aktuelle Serienteil Arma 3 erschien 2013 und wurde seither um zahlreiche DLCs mit neuen Karten, Fahrzeugen und Waffen erweitert.

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