Paramount Skydance hat sich am 21. September mit zwölf US-Bundesstaaten im Streit um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery geeinigt. Die kalifornische Justizbehörde bestätigt den Vergleich, nennt aber ausdrücklich die noch ausstehende Zustimmung des Gerichts. Ein bereits vollzogener Zusammenschluss ist damit nicht belegt.
Die Vereinbarung enthält über fünf Jahre durchsetzbare Produktionsvorgaben. In den ersten beiden Jahren soll das gemeinsame Unternehmen jährlich 30 Filme veröffentlichen, davon 20 mit breitem Kinostart. In den folgenden drei Jahren steigen diese Vorgaben auf 32 beziehungsweise 21 Filme.
Investitionen und getrennte Kabelverhandlungen
Hinzu kommen mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar zusätzliche Ausgaben für US-Filmproduktionen über fünf Jahre und ein Fonds von 47,5 Millionen Dollar für vom Zusammenschluss betroffene Beschäftigte. Verhandlungen über die bisherigen Basiskabelkanäle der beiden Unternehmen sollen fünf Jahre lang getrennt bleiben. Ein unabhängiger Beobachter soll die Einhaltung überwachen.
Der Konzernumbau betrifft auch das Umfeld von Warner Bros. Games, das seine Spiele-Pipeline neu aufbaut. Die jetzt veröffentlichten Auflagen beschreiben Filmproduktion, Kabelgeschäft und Beschäftigtenschutz. Neue Spieleprojekte, Studioschließungen oder Änderungen an Xbox-Veröffentlichungen werden darin nicht angekündigt.

