AMD Q1 2016: Polaris und Radeon sollen schwaches Quartal ablösen

AMD meldete in seiner offiziellen Mitteilung vom 21. April 2016 für das erste Quartal einen Umsatz von 832 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust lag bei 109 Millionen US-Dollar oder 0,14 US-Dollar je Aktie. Gegenüber dem Vorquartal sank der Umsatz um 13 Prozent, im Jahresvergleich um 19 Prozent.

Im älteren AMD-Quartalsbericht waren noch 1,03 Milliarden US-Dollar Umsatz ausgewiesen worden. Für den Rückgang im ersten Quartal 2016 nannte AMD vor allem geringere Einnahmen mit semi-custom SoCs und Client-Prozessoren für Notebooks.

Polaris zielt auf Gaming und VR

AMD stellte zugleich die kommende Radeon-Generation in den Mittelpunkt. Polaris 11 war für Notebooks vorgesehen, Polaris 10 für Mainstream-Desktops und leistungsfähige Gaming-Notebooks. Gegenüber der vorherigen Generation stellte AMD eine doppelte Leistung pro Watt in Aussicht. Die Radeon Pro Duo und die LiquidVR-Technik sollten außerdem Anwendungen für Virtual Reality und die Entwicklung entsprechender Inhalte unterstützen.

Semi-Custom-Geschäft bleibt belastet

Das Segment Computing and Graphics erzielte 460 Millionen US-Dollar Umsatz. Enterprise, Embedded and Semi-Custom kam auf 372 Millionen US-Dollar und lag damit ebenfalls unter dem Vorjahreswert. AMD führte den Rückgang auf das semi-custom SoC-Geschäft zurück. Zusätzlich verbuchte das Unternehmen 293 Millionen US-Dollar aus einer Lizenzvereinbarung und einem Joint Venture mit THATIC für Serverchips in China.

Für das zweite Quartal erwartete AMD einen sequenziellen Umsatzanstieg von etwa 15 Prozent, mit einer Abweichung von plus oder minus drei Prozent. Die Prognose bezog sich auf das gesamte Geschäft und war keine konkrete Absatzprognose für einzelne Radeon- oder Semi-Custom-Produkte.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein