AMD meldet 1,03 Milliarden US-Dollar Umsatz im ersten Quartal 2015

AMD hat am 16. April 2015 die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Der Umsatz lag bei 1,03 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen wies einen operativen Verlust von 137 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust von 180 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,23 US-Dollar je Aktie aus.

Damit blieb AMD unter den Vergleichswerten des Vorjahres und des vorherigen Quartals. Im ersten Quartal 2014 hatte der Umsatz 1,40 Milliarden US-Dollar erreicht, im vierten Quartal 2014 waren es 1,24 Milliarden US-Dollar. AMD nannte geringere Verkäufe von Prozessoren und Grafikprodukten sowie saisonal niedrigere Einnahmen aus den Semi-Custom-Produkten als Gründe für den Rückgang.

Konsolen-Chips federn den Rückgang teilweise ab

Die Semi-Custom-Sparte umfasst auch die Chips für Spielkonsolen. AMD gab für das Quartal eine bereinigte Bruttomarge von 32 Prozent an. Sie lag zwei Prozentpunkte unter dem Wert des Vorquartals. Als Ursachen nannte der Chiphersteller unter anderem den Produktmix und niedrigere Einnahmen aus Konsolenlizenzen. Dieser Geschäftsbereich blieb damit für AMDs Ergebnis im PC- und Grafikgeschäft relevant, konnte die schwächere Nachfrage aber nicht vollständig ausgleichen.

Neue Produkte sollen die zweite Jahreshälfte stützen

AMD-Chefin Lisa Su verwies auf den Abbau von Lagerbeständen im Vertrieb und auf neue Produkte, mit denen das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte wieder zulegen wollte. Einen Monat zuvor hatte AMD mit LiquidVR ein SDK für latenzärmere VR-Anwendungen vorgestellt. Die Quartalszahlen zeigen, dass neben solchen neuen Grafik- und Entwicklungsangeboten auch die Nachfrage nach PC- und Konsolenhardware für die Geschäftsentwicklung entscheidend war.

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