Die offizielle State-of-the-Industry-Umfrage der GDC 2019 erfasst die Arbeitsbedingungen in der Spielebranche. Für die Erhebung wurden die Antworten von knapp 4.000 Entwicklern ausgewertet.
44 Prozent arbeiten mehr als 40 Stunden
44 Prozent der Befragten gaben an, durchschnittlich mehr als 40 Stunden pro Woche an Spielen zu arbeiten. 24 Prozent nannten 36 bis 40 Stunden als normale Wochenarbeitszeit. Drei Prozent kamen im Durchschnitt auf mehr als 60 Stunden, weitere fünf Prozent auf 51 bis 60 Stunden.
Auch die maximalen Arbeitszeiten während einzelner intensiver Phasen wurden abgefragt. Die häufigste Angabe lag bei 51 bis 60 Stunden in einer Woche. Einzelne Antworten reichten bis zu mehr als 110 Stunden. Die Umfrage unterschied dabei zwischen der üblichen Arbeitszeit und einzelnen Phasen, die in der Branche häufig als Crunch bezeichnet werden.
Neben den Arbeitszeiten fragte die GDC nach einer möglichen Gewerkschaft für Spieleentwickler. 47 Prozent befürworteten einen solchen Zusammenschluss, 16 Prozent lehnten ihn ab. Die Zahlen bilden eine Momentaufnahme vor der GDC 2019 und beziehen sich auf die teilnehmenden Fachleute.
