Saber Interactive: Rideshare Simulator nutzt KI für den Freifahrtmodus

Saber Interactive hat die Vorwürfe zurückgewiesen, der frühere Lead Writer von Rideshare Simulator sei im Entwicklungsverlauf durch ChatGPT ersetzt worden. In einer ersten Stellungnahme erklärte das Studio, die Geschichte sei vollständig von Menschen geschrieben worden. Für einen experimentellen Freifahrtmodus sollen jedoch KI-Systeme eingesetzt werden, weil dort eine unbegrenzte Zahl von Fahrgästen simuliert wird. Die Stellungnahme von Saber Interactive wurde am 13. August aktualisiert.

Der Streit begann mit Beiträgen der ehemaligen Autorin Stella Sacco. Sie schrieb, sie sei als Lead Writer an dem Projekt beteiligt gewesen und während der Entwicklung abgelöst worden. Sacco verband dies mit dem Vorwurf, Saber habe ChatGPT für Schreibaufgaben und künstliche Stimmen eingesetzt. Ihre Aussagen sind über einen konkreten Bluesky-Beitrag dokumentiert.

KI als experimenteller Spielmodus

Saber bestreitet, Autoren durch KI ersetzt zu haben, bestätigt aber den geplanten Einsatz generativer Systeme in einem optionalen Modus. Der Steam-Eintrag soll laut Studio ergänzt werden, sobald die genaue Funktionsliste feststeht. Eine endgültige Beschreibung des Umfangs und der verwendeten Modelle liegt noch nicht vor.

Die Aussagen von Studioleitung und ehemaliger Mitarbeiterin widersprechen sich bei der Personalie. Belegt ist derzeit der geplante KI-Einsatz im Freifahrtmodus. Ob Rideshare Simulator zum Start eine vollständige Kennzeichnung der verwendeten Systeme erhält, war zum Zeitpunkt der Stellungnahme noch offen. Der Bezug zur aktuellen Debatte über KI in der Gameentwicklung ergibt sich damit aus einer konkreten Produktionsentscheidung.

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