Rideshare Simulator: Saber ergänzt KI-Hinweis und Matt Karch entschuldigt sich

Saber Interactive hat den Steam-Eintrag von Rideshare Simulator am 17. August 2026 um einen ausführlichen Hinweis zur KI-Nutzung ergänzt. Gleichzeitig entschuldigte sich CEO Matt Karch bei der früheren Lead-Autorin Stella Sacco für seine Aussagen im öffentlichen Streit.

Der aktualisierte Steam-Text stellt klar, dass Kampagnengeschichte, Figuren und Dialoge von einem Team menschlicher Autoren stammen. KI kommt laut Eintrag bei der Sprachgenerierung und bei Teilen der Lokalisierung zum Einsatz. Der optionale Free-Ride-Modus erzeugt KI-basierte Fahrgastmissionen und lokalisierte Dialoge. Auch bei den Radiosendern gibt es eine Mischung aus menschlich produzierter und KI-generierter Musik.

Öffentlicher Streit über die Autorenrolle

Sacco hatte erklärt, sie sei während der Entwicklung als Lead-Autorin vom Projekt abgezogen und durch ChatGPT ersetzt worden. Saber wies den Vorwurf zurück und erklärte, die Geschichte sei vollständig von Menschen geschrieben. Karch reagierte zunächst scharf auf die Aussagen und schrieb später, er sei durch weitere Kommentare ausgelöst worden und habe zu schnell reagiert.

Sacco nahm die Entschuldigung laut GamesIndustry.biz an, erklärte aber, sie wolle erst prüfen, was eine Wiedergutmachung konkret bedeuten könne. Die neue Steam-Kennzeichnung trennt nun erstmals zwischen der menschlich geschriebenen Kampagne und den optionalen Systemen im Free-Ride-Modus.

Transparenz vor dem Start

Die Ergänzung schafft eine klarere Grundlage für die Bewertung des Spiels. Sie beantwortet zugleich einen Teil der offenen Fragen zum geplanten KI-Einsatz, ohne die unterschiedlichen Aussagen zur früheren Autorenrolle aufzulösen. Der vorherige Beitrag zum KI-Freifahrtmodus von Rideshare Simulator wird damit um die später veröffentlichten Angaben ergänzt.

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