Auf der Game Developers Conference 2019 zeigten Quixel, Epic Games und Unity mehrere Tech-Demos für fotorealistische Echtzeitgrafik. Der Bericht von Heise beschreibt die Demos Rebirth, Troll und The Heretic sowie die dafür eingesetzten Werkzeuge.
Quixel entwickelte Rebirth mit der Unreal Engine 4.21 und Photogrammetrie. Bilddaten aus Island und Megascans lieferten die Grundlage für hochauflösende Texturen und Objekte. Laut Quixel entstand die Demo mit einem kleinen Team, während die Engine Teile des Postprocessings und Color Gradings übernahm.
Raytracing und neue Renderpipelines
Troll von Goodbye Kansas und Deep Forest Films setzte auf Raytracing-Funktionen der Unreal Engine 4.22. Für das Gesicht der dargestellten Prinzessin kamen Scandaten und das MetaHuman-Framework der Epic-Tochter 3Lateral zum Einsatz. Die Demo lief laut den Entwicklern mit einer GeForce RTX 2080 Ti.
Unity stellte mit The Heretic eine weitere Echtzeitdemo vor. Die Szene nutzte die High Definition Render Pipeline der Unity-Beta 2019.1 sowie Effekte wie Motion Blur, Bloom, Tiefenschärfe, Filmkorn und Color Grading. Für Entwickler zeigten die Beispiele, wie stark fotorealistische Ergebnisse von Datenqualität, Beleuchtung und Engine-Pipeline abhängen.

