US-Spielemarkt erreicht 2021 Rekordumsatz von 60,4 Milliarden Dollar

Die Verbraucherausgaben für Videospiele in den USA erreichten 2021 mit 60,4 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand. Die Zahl stammt aus dem Jahresbericht der NPD Group, den GamesIndustry.biz zusammenfasste.

Der Gesamtwert lag 8 Prozent über dem Vorjahr. Auf Spieleinhalte entfielen 51,7 Milliarden US-Dollar, darunter Vollpreisspiele, Zusatzinhalte und Abonnements auf Konsole, Cloud, Mobilgeräten, Handhelds, PC und VR. Dieses Segment wuchs um 7 Prozent.

Call of Duty führt die Jahrescharts an

Call of Duty: Vanguard war 2021 das meistverkaufte Spiel in den USA. Es folgten Call of Duty: Black Ops Cold War und Madden NFL 22. In der Reihe stand damit zum 13. Mal in Folge ein Call-of-Duty-Titel an der Spitze der Jahrescharts. Bei den Microsoft-exklusiven Spielen lag Forza Horizon 5 vorn.

Hardware wächst stärker als Software

Die Konsolenumsätze stiegen um 14 Prozent auf 6 Milliarden US-Dollar. Für Zubehör verzeichnete die NPD Group ein Plus von 2 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Die Nintendo Switch führte den Jahresvergleich nach Stückzahlen und Umsatz an.

Im Dezember 2021 gingen die gesamten Verbraucherausgaben um 1 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar zurück. Halo Infinite folgte in den Monatscharts auf Call of Duty: Vanguard. Die Hardwareumsätze sanken um 3 Prozent auf 1,32 Milliarden US-Dollar. Ein früherer NPD-Bericht zum US-Markt zeigt, wie die monatlichen Auswertungen aufgebaut sind.

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