Limbitless Solutions und die University of Central Florida arbeiten an Project Xavier, einem System für adaptive Sport- und Mobilitätserfahrungen. Das Unity for Humanity Fallbeispiel beschreibt Gesichtsmuskelbewegungen als Eingabemethode für Training und Steuerung.
Die Lösung soll Menschen unterstützen, die klassische Controller oder andere Eingabegeräte nicht zuverlässig verwenden können. Sensoren erfassen Bewegungen der Gesichtsmuskeln, die anschließend in Befehle für ein adaptives System übersetzt werden. Unity stellt dabei die Echtzeitdarstellung und die interaktive Trainingsumgebung bereit.
Spieltechnologie für Mobilität
Der Ansatz verbindet Game-Engine-Technik mit Assistenz- und Rehabilitationsanwendungen. Die 3D-Umgebung kann Rückmeldung über die ausgeführte Bewegung geben und Trainingsabläufe sichtbar machen. Dadurch entsteht eine kontrollierte Schnittstelle zwischen dem körperlichen Signal, der Software und dem angeschlossenen Gerät.
Project Xavier wurde von Unity als Honourable Mention im Unity for Humanity Programm 2026 geführt. Das Beispiel zeigt, dass Echtzeit-3D nicht auf klassische Spiele beschränkt bleibt, sondern auch für zugängliche Interfaces und adaptive Mobilität eingesetzt werden kann.
