Der am 29. Juni 2016 veröffentlichte Testbericht zur Radeon RX 480 bescheinigt AMDs neuer Polaris-Grafikkarte viel Leistung für Spieler. Das getestete Modell verfügte über 8 GByte Speicher und kostete rund 250 Euro. Die Effizienz blieb im Vergleich zur Konkurrenz der auffällige Schwachpunkt.
AMD hatte die Radeon RX 480 Ende Mai offiziell angekündigt. Die Pressemitteilung zur Polaris-Karte nannte für die Variante mit 4 GByte einen Startpreis von 199 US-Dollar. Für die Spieleentwicklung und das PC-Gaming war damit eine Grafikkarte im Blick, die hohe Bildqualität und Virtual-Reality-Anwendungen in eine niedrigere Preisklasse bringen sollte.
Polaris verbindet Spieleleistung und VR
Die RX 480 basiert auf AMDs Polaris-Architektur und nutzt 2.304 Shader-Einheiten, ein 256-Bit-Speicherinterface sowie bis zu 8 GByte GDDR5. AMD gab die typische Leistungsaufnahme mit 150 Watt an und positionierte die Karte ausdrücklich für Virtual Reality. DisplayPort 1.4 mit HDR-Unterstützung gehörte ebenfalls zur technischen Einordnung des Modells.
Die frühere Ankündigung der Radeon RX 480 behandelte den Einstiegspreis und die VR-Ausrichtung. Kurz vor dem Marktstart beschrieben fallende Preise älterer Grafikkarten den Übergang von Maxwell und Radeon R300 zu den neuen Generationen. Der Test vom 29. Juni ergänzte diese Ankündigungen um konkrete Messungen zur Spieleleistung und Effizienz.
