Project Natal: Alte Einladung zeigt frühe Geheimhaltung von Kinect

Ein Foto aus der Frühphase von Project Natal zeigt offenbar eine Einladung oder Briefing-Unterlage für Microsofts damalige Bewegungstechnologie. Auf einer abgebildeten Seite steht, dass sämtliche Hardware- und Softwaredetails vertraulich bleiben sollen. Der Spieleentwickler und Branchenbeobachter Fabian Mario Döhla veröffentlichte die Aufnahme in einem X-Post mit dem knappen Kommentar „Ok, no problem.“.

Die Unterlage trägt die Bezeichnung Project Natal und zeigt eine frühe Xbox-360-Grafik. Ein weiterer Abschnitt beschreibt das Ziel, die Wohnzimmernutzung neu zu denken, während die Empfänger zur Geheimhaltung aufgefordert werden. Das Foto dokumentiert damit weniger eine neue Ankündigung als den internen Kommunikationsrahmen vor der späteren Vorstellung von Kinect.

Vorbereitung auf die Kinect-Enthüllung

Project Natal war der Codename für Microsofts Bewegungserkennung, die später als Kinect für Xbox 360 auf den Markt kam. Die Einladung beziehungsweise das Briefing zeigt, dass Microsoft das Projekt als Kombination aus eigener Hardware, Software und einer neuen Form der Interaktion behandelte. Welche Veranstaltung oder welcher konkrete Empfängerkreis auf den abgebildeten Seiten gemeint ist, geht aus dem X-Post nicht vollständig hervor.

Die Aufnahme ist historisches Material aus der Entwicklungsphase. Ein älterer Beitrag zu Kinect und seiner Nachwirkung beschreibt die spätere Plattformgeschichte. Der neue Fund ergänzt diese Perspektive um einen Blick auf die frühe Geheimhaltung und die interne Präsentation des Projekts.

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