Friday the 13th: Horror Inc. fordert bis zu 4,5 Millionen Dollar von Gun

Horror Inc. hat Gun Interactive wegen angeblich ausstehender Tantiemen aus Friday the 13th: The Game verklagt. Der öffentlich erfasste Fall nennt Forderungen von bis zu 4,5 Millionen US-Dollar und den Vorwurf, relevante Abrechnungsunterlagen seien vernichtet worden.

Der auch für The Texas Chain Saw Massacre bekannte Publisher Gun Interactive weist die Vorwürfe in einer offiziellen Stellungnahme zurück. Das Unternehmen gibt an, während der Laufzeit des Spiels mehr als 18 Millionen US-Dollar an Tantiemen gezahlt zu haben. Die zusätzlichen Forderungen beruhten aus Sicht des Publishers auf strittigen Abrechnungsmethoden.

Neues Verfahren betrifft die Abrechnung des Spiels

Der aktuelle Fall ist vom früheren Urheberrechtsstreit zwischen Horror Inc. und Drehbuchautor Victor Miller zu trennen. Jetzt geht es um den Lizenzvertrag und die Erlösabrechnung des bereits veröffentlichten Spiels. Ob Zahlungen fehlen oder Unterlagen rechtswidrig beseitigt wurden, muss das Verfahren klären.

Gun erklärt außerdem, nach dem früheren Verfahren an einer überarbeiteten Fassung interessiert gewesen zu sein. Die Lizenz sei jedoch ausgelaufen, bevor das Projekt zustande kam. Die Server des ursprünglichen Spiels wurden Ende 2024 abgeschaltet.

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