Perforce hat am 8. Juli 2015 den Quellcode von P4Java und P4Eclipse veröffentlicht. Die Java-API und das Eclipse-Plug-in gehörten zu mehr als 20 Werkzeugen, die das Unternehmen über sein Open-Source-Workshop-Angebot bereitstellte.
P4Eclipse bindet Perforce in die Entwicklungsumgebung Eclipse ein. P4Java stellt Anwendungen eine Java-Schnittstelle für den Zugriff auf die Versionsverwaltung zur Verfügung. Der Quellcode sollte Teams erlauben, eigene Anpassungen und Integrationen für Java- und Eclipse-Workflows zu entwickeln.
Offene Werkzeuge für Java-Workflows
Die Freigabe richtete sich an Entwickler, die Perforce in bestehende Werkzeuge und Build-Prozesse integrieren wollten. Die P4Eclipse-Projektseite und das P4Java-Projekt wurden als Anlaufstellen für den veröffentlichten Code genannt.
Für Spieleproduktionen ist die Verbindung aus Versionsverwaltung, Entwicklungsumgebung und Build-Pipeline relevant, weil neben Quellcode auch große Binärdateien und Werkzeugintegrationen verwaltet werden müssen. Der ältere Beitrag zu Perforce Helix beschreibt den damaligen Ausbau der Plattform um zentrale und verteilte Arbeitsabläufe.
