Perforce Helix verbindet Versionsverwaltung und Bedrohungserkennung

Perforce kündigte am 3. März 2015 die Plattform Helix an. Das System verbindet zentrale und verteilte Versionsverwaltung mit Git-Management, Zusammenarbeit und neuen Bereitstellungsoptionen. Perforce nannte neben Quellcode auch große Medien- und Produktionsdateien, Build-Skripte und Umgebungsartefakte als mögliche Inhalte.

Zentrale und verteilte Workflows

Helix sollte Teams eine gemeinsame Verwaltung von Dateien und Änderungen ermöglichen. Die Plattform unterstützte verteilte Arbeitsweisen, Git-Verwaltung, Pull Requests, Aufgabenverwaltung und Webhooks. Für kleinere Teams war außerdem eine Cloud-Variante mit Speicherung, Versionierung und Kommentaren vorgesehen.

Bedrohungserkennung für Projektdateien

Die gemeinsam mit Interset entwickelte Threat Detection analysierte Interaktionen mit Quellcode, Produktdesigns und anderen Projektdateien. Verhaltensanalysen sollten verdächtige Zugriffe, kompromittierte Konten und mögliche Versuche zum Diebstahl geistigen Eigentums erkennen. Helix Threat Detection war laut Perforce sofort als Bestandteil von Helix Enterprise verfügbar.

Für Spieleproduktionen ist die Verwaltung großer Binärdateien neben dem Quellcode ein wichtiger Teil der technischen Pipeline. Der Ansatz von Helix zielte deshalb auf Teams, die Code, Assets, Build-Skripte und Dokumentation in einem gemeinsamen Projekt verwalten. Einen anderen Blick auf moderne Entwicklungswerkzeuge liefert der Beitrag zur Veröffentlichung von Unity 5.

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