Overwatch League: Activision Blizzard verkauft erste sieben Teamplätze

Activision Blizzard hat am 12. Juli 2017 die ersten sieben Teamplätze der Overwatch League verkauft. Die offizielle Mitteilung von Activision Blizzard nennt Teams für Boston, Los Angeles, Miami und Orlando, New York, San Francisco, Seoul und Shanghai.

Zu den ersten Eigentümern gehörten Robert Kraft für Boston, Jeff Wilpon für New York, Immortals für Los Angeles, Misfits Gaming für Miami und Orlando, NRG Esports für San Francisco, NetEase für Shanghai sowie Kabam-Mitgründer Kevin Chou für Seoul. Activision Blizzard bezeichnete die Overwatch League als erste große globale E-Sport-Liga mit stadtbezogenen Teams.

Umsatzmodell mit gemeinsamer Liga-Kasse

Die Liga sollte Einnahmen aus Werbung, Eintrittskarten und Übertragungsrechten erzielen und die Nettoerlöse gleichmäßig unter den Teams teilen. Die Franchises durften zusätzlich Einnahmen aus ihrem lokalen Gebiet und ihrer Spielstätte bis zu einem festgelegten Betrag behalten. Für darüber hinausgehende Umsätze war eine Beteiligung am gemeinsamen Pool vorgesehen.

Jedes Team sollte außerdem bis zu fünf Amateurveranstaltungen pro Jahr im eigenen Gebiet ausrichten und an Fanartikel-Erlösen aus Overwatch beteiligt werden. Das Modell verband damit lokale Vermarktung mit zentralen Liga-Einnahmen. Ein früherer Beitrag zum Gears eSports Pro Circuit dokumentiert ein anderes Geschäftsmodell für professionellen Konsolen-E-Sport.

Die erste Saison sollte noch 2017 beginnen. Die regulären Spiele waren zunächst in einer E-Sport-Arena im Raum Los Angeles geplant, während die Teams lokale Spielstätten für spätere Heim- und Auswärtsspiele aufbauen sollten. Die Mitteilung nannte noch keinen vollständigen Spielplan und keine konkreten Tickettermine.

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