No More Robots entwickelt nach neun Jahren erstmals ein eigenes Spiel

No More Robots entwickelt neun Jahre nach der Gründung erstmals ein Spiel vollständig im eigenen Haus. Gründer Mike Rose beschreibt im Interview mit GamesIndustry.biz, wie das fünfköpfige Team nach einem abgebrochenen Shooter-Projekt zu Cruise Control wechselte.

Der zuvor geplante Online-Shooter entstand drei Jahre lang und sollte mit einem größeren Partner veröffentlicht werden. Als die Zusammenarbeit endete, legte No More Robots das Projekt auf Eis. Cruise Control begann anschließend als schnell realisierbare Managementidee und entwickelte sich zu einem Puzzle-Spiel über den Betrieb eines Kreuzfahrtschiffs.

Kleine Budgets begrenzen das Risiko

No More Robots arbeitet bei den meisten veröffentlichten Spielen mit fünfstelligen Budgets. Eine Ausnahme ist das Mehrspieler-Roguelike Another Door mit 180.000 US-Dollar. Der direkte Eigenanteil an Cruise Control erhöht zwar das Entwicklungsrisiko, lässt dem Unternehmen bei jedem Verkauf aber einen deutlich größeren Umsatzanteil als bei extern entwickelten Titeln.

Rose führt den stabilen Kurs auch darauf zurück, dass das Unternehmen während des starken Wachstums der Pandemie nicht massiv Personal aufbaute. Descenders bleibt mit mehr als 35 Millionen US-Dollar Umsatz das wichtigste Projekt im Katalog. Der offizielle Trailer zu Another Door zeigt eine der nächsten externen Produktionen. Bereits 2019 hatte No More Robots erste Umsatzzahlen aus seinem Publishing-Modell veröffentlicht.

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