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Europäische Studios steigern Ausgaben für externe Fachkräfte um 63 Prozent

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Logo der Personalberatung Values Value - Bild: Values Value
Logo der Personalberatung Values Value - Bild: Values Value

Europäische Spielestudios haben ihre Ausgaben für externe Fachkräfte 2025 um 63 Prozent erhöht. Das geht aus einer Präsentation von Tanja Loktionova, Gründerin von Values Value und Mitgründerin von InGame Job hervor. Die Ausgaben- und Freelancer-Wachstumszahlen stammen darin aus Mellow, State of Freelancing in Game Development. Weltweit lag das Ausgabenwachstum bei 55 Prozent.

Die Zahl der Freelancer, die mit europäischen Studios zusammenarbeiteten, stieg um 24 Prozent. Das durchschnittliche monatliche Einkommen selbstständiger Fachkräfte legte weltweit um 19 Prozent zu. In der ergänzend ausgewerteten europäischen Branchenbefragung berichteten fast 60 Prozent der Studios von Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifizierten Spezialisten. Auf der Gegenseite fanden 54,1 Prozent der Freelancer nur schwer passende Projekte.

Mehr Projektarbeit bei anhaltender Unsicherheit

Fast 63 Prozent der befragten Freelancer sorgen sich um stabile Einkommen. 30 Prozent aller Befragten erlebten im vorangegangenen Jahr eine Entlassung, eine neue Stelle wurde im Mittel erst nach sechs Monaten gefunden. Nur 26 Prozent sahen eine berufliche Weiterentwicklung, 55 Prozent erhielten keine Fortbildung.

Auch generative KI wirkt sich auf die Erwartungen aus: 61 Prozent der europäischen Entwickler rechnen mit höherem Tempo- und Produktionsdruck, 35 Prozent befürchten einen Stellenverlust oder sinkende Nachfrage nach ihrer Rolle. Die Ergebnisse ergänzen ältere Daten zu wechselnden Jobs und Überstunden in der Spieleentwicklung. Der vollständige Bericht soll im November 2026 erscheinen.

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