Microsoft hat am 23. Oktober 2019 die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 vorgelegt. Der Konzernumsatz stieg um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden US-Dollar. Im Segment More Personal Computing kamen 11,1 Milliarden US-Dollar zusammen. Das Gaming-Geschäft entwickelte sich innerhalb dieses Segments rückläufig. Ein älterer XboxDev-Bericht zu Microsofts Quartalszahlen bietet einen Vergleich aus der Xbox-One-Ära.
Hardware zieht den Gaming-Umsatz nach unten
Der Gaming-Umsatz fiel um 196 Millionen US-Dollar, entsprechend sieben Prozent. Microsoft führte den Rückgang vor allem auf geringere Xbox-Hardware-Verkäufe zurück. Der Hardware-Umsatz sank um 34 Prozent. Die Xbox-One-Generation näherte sich dem Ende ihres Zyklus, während die nächste Konsole für Ende 2020 erwartet wurde.
Content und Services bleiben stabil
Xbox Content and Services blieb nahezu unverändert und legte in konstanter Währung um ein Prozent zu. Microsoft nannte Zuwächse bei Videospielen und Abonnements. Ein starker Vorjahreswert aus einem Drittanbieter-Titel wirkte dem Wachstum entgegen. Damit entwickelte sich das Servicegeschäft stabiler als die Hardware.
Geschäftszahlen im Segment More Personal Computing
Zum Segment More Personal Computing gehörten neben Gaming auch Windows, Surface und Suchwerbung. Die übrigen Geschäftsfelder glichen den Rückgang im Gaming-Bereich aus. Die vollständigen Quartalszahlen und die Telefonkonferenz stehen auf der Investor-Relations-Seite von Microsoft.