Start Finanzen Microsoft FY19 Q2: Xbox Software und Services legen um 31 Prozent zu

Microsoft FY19 Q2: Xbox Software und Services legen um 31 Prozent zu

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Microsoft FY19 Q2: Xbox Software und Services legen um 31 Prozent zu
Xbox-Logo im Microsoft-Quartalsbericht FY19 Q2 - Bild: Microsoft

Microsoft hat in der am 30. Januar 2019 veröffentlichten Quartalsbilanz für das zweite Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2019 (Zeitraum bis zum 31. Dezember 2018) das Wachstum im Spielegeschäft beziffert. Der Gaming-Umsatz stieg im Jahresvergleich um 8 Prozent, in konstanter Währung waren es 9 Prozent. Den größten Anteil daran hatte erneut das Geschäft mit Inhalten und Diensten: Die Erlöse aus Xbox Software und Services legten um 31 Prozent zu, in konstanter Währung um 32 Prozent.

Das Spielesegment gehört zur Sparte More Personal Computing, die im Quartal 13,0 Milliarden US-Dollar umsetzte und damit 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Konzernweit lag der Gesamtumsatz bei 32,5 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nettogewinn nach GAAP betrug 8,4 Milliarden US-Dollar, das verwässerte Ergebnis je Aktie 1,08 US-Dollar.

Verschiebung von Hardware zu Diensten

An den Zahlen wird die strukturelle Verschiebung im Xbox-Geschäft sichtbar. Der zweistellige Zuwachs bei Xbox Software und Services zog den gesamten Spielebereich nach oben, doch das ausgewiesene Wachstum beim Gaming-Umsatz fällt mit 8 Prozent merklich geringer aus. Diese Differenz erklärt sich aus dem Hardware-Geschäft. Im Weihnachtsquartal werden zwar traditionell hohe Stückzahlen verkauft, bei der Marge liegen die Konsolen aber hinter den wiederkehrenden Erlösen aus Abonnements, Spieleverkäufen und Transaktionen.

Für Microsoft zählen vor allem Software und Services, weil sie planbare und wiederkehrende Umsätze bringen. Dazu gehören das Abonnement Xbox Game Pass, Xbox Live als Online-Dienst sowie die Erlöse aus dem digitalen Vertrieb von Spielen und aus In-Game-Transaktionen. Schon in den vorangegangenen Quartalen hatte Microsoft die Diensteerlöse als zentralen Wachstumstreiber des Spielegeschäfts genannt, das Plus von 31 Prozent setzt diese Linie fort. Wie wichtig das Segment für den Konzern ist, zeigt sich auch an Debatten über eine eigenständige Xbox Game Pass-Struktur.

Kleiner Posten neben dem Cloud-Boom

Gemessen am Gesamtkonzern bleibt das Spielegeschäft ein kleinerer Posten innerhalb der Sparte More Personal Computing, zu der neben Gaming auch Windows-Lizenzen, Surface-Geräte und das Suchanzeigengeschäft gehören. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte im Quartal das Cloud-Geschäft: Die kommerziellen Cloud-Umsätze stiegen um 48 Prozent auf 9,0 Milliarden US-Dollar. An die Aktionäre flossen im zweiten Quartal 9,6 Milliarden US-Dollar zurück, in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden.

Die vollständige Pressemitteilung samt Webcast und Finanztabellen ist auf den Investor-Relations-Seiten von Microsoft zu finden. Sie bildet die Grundlage für die hier genannten Kennzahlen und die Wachstumsraten zum Spielegeschäft.

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