Lenovo zeigt AirJet-Notebook und ausrollbares Project Swan

Lenovo erprobt zwei unterschiedliche Wege für mobile Arbeitsrechner: AeroBlade setzt auf AirJet-Kühlung, Project Swan auf ein ausrollbares Display. Die am 3. September in Berlin vorgestellten Geräte sind Konzepte, keine angekündigten Verkaufsmodelle.

AeroBlade bringt ein 14-Zoll-Display in einem unter 10 Millimeter dünnen Gehäuse unter und wiegt laut Lenovo weniger als 830 Gramm. Beide Konzepte verwenden Intel-Prozessoren der Lunar-Lake-Familie.

AirJet bewegt Luft ohne klassischen Lüfter

Die gemeinsam mit Frore Systems entwickelte Kühlung heißt Lenovo Active Flow. Darin erzeugt AirJet Mini pulsierende Luftströme, die Wärme aus dem Gehäuse transportieren. Trotz des Verzichts auf herkömmliche Lüfter handelt es sich also um eine aktive Kühlung.

Frore nennt für das AirJet-Mini-Modul Abmessungen von 27 × 41,5 × 2,65 Millimetern und eine Wärmeabfuhr von 7,5 Watt. Das sind Modulwerte, keine Leistungsangaben für das komplette Notebook. Die Technik soll Prozessoren bei länger laufenden Aufgaben helfen, ihre Leistung zu halten. Frore verweist dabei besonders auf lokale KI-Berechnungen, die Hardware über längere Zeit auslasten.

Der Hersteller nennt 21 dBA im System. Eine unabhängig gemessene Lautstärke des AeroBlade-Konzepts liegt damit nicht vor.

Project Swan gewinnt Bildschirmfläche

Bei Project Swan wächst die Diagonale von 14 auf 17 Zoll im Format 16:9. Das schafft Platz für nebeneinander geöffnete Dokumente. Lenovo beziffert das Gewicht auf 1,6 Kilogramm und die Dicke auf 17,9 Millimeter.

Lenovo Project Swan mit breitem Display und ThinkBook-Tastatur
Bild: Lenovo

Bild: Lenovo

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein