Münchens Wirtschaftsausschuss hat die Übernahme von 160.000 Euro Hallenmiete für die League of Legends European Championship 2021 abgelehnt. Das berichtete Sascha Karowski am 12. Dezember 2019 in der tz über die Ausschusssitzung vom 10. Dezember. Die Entscheidung betraf die Finanzierung, nicht eine bereits bestätigte Austragung.
Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner erklärte dem Bericht zufolge, dass die Bewerbung weiterlaufe. Die Veranstaltung bleibe möglich, wenn Riot Games auf die Forderung verzichte oder ein Sponsor einspringe. Eine entsprechende Finanzierung oder Zusage war damit nicht belegt.
Streit um Unterstützung eines kommerziellen Veranstalters
Die tz zitiert Bedenken von SPD-Stadträtin Simone Burger und Grünen-Stadtrat Sebastian Weisenburger gegen eine öffentliche Mietübernahme. Weisenburger warnte vor einem Präzedenzfall. CSU-Stadtrat Thomas Schmid warb dagegen für die Investition und verwies auf die Möglichkeit, junge Menschen zu erreichen.
Die ursprüngliche Bewerbungsvorlage für München hatte die Große und Kleine Olympiahalle für geplante Showtage am 28. und 29. August 2021 vorgesehen. Die damalige Bewerbungsfrist endete am 31. Dezember 2019. Der Beitrag dokumentiert die Finanzierungskontroverse von 2019, keine aktuelle Veranstaltungsankündigung.

