Kultur- und Kreativwirtschaft: Umfrage erwartet Umsatzausfälle von über 75 Prozent

Eine gemeinsame Umfrage von Kreative Deutschland und dem PCI-Netzwerk zeigte im März 2020 die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Zwischenergebnis basierte auf Antworten von Freelancern und Kleinunternehmen.

Mehr als drei Viertel Umsatzverlust befürchtet

46 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechneten mit Umsatzeinbußen von mehr als 30 Prozent des Jahresumsatzes. 9,1 Prozent erwarteten sogar einen Rückgang von mehr als 75 Prozent. Bis zum 18. März waren 4.604 Rückmeldungen eingegangen. Für das Zwischenergebnis wurden 3.142 Antworten von Freelancern und Kleinunternehmen ausgewertet, die bis zum 13. März eingegangen waren.

Umfrage als Grundlage für politische Forderungen

Die Initiatoren wollten mit den Daten die Lage kleiner Unternehmen und Solo-Selbstständiger sichtbar machen. Genannt wurden unter anderem Entschädigungen, Liquiditätshilfen, eine anteilige Übernahme von Krankenkassenkosten und ein Konjunkturprogramm. Die Befragung lief bis zum 31. März 2020 weiter.

Quelle: Kreative Deutschland und PCI.

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