Microsoft und Autodesk haben am 1. Dezember 2015 eine Zusammenarbeit für HoloLens angekündigt. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an 3D-Modellen, die mit Microsofts Augmented-Reality-Brille im realen Raum betrachtet und bearbeitet werden können.
Beide Unternehmen arbeiteten dafür am Projekt FreeForm. Autodesk verband die CAD-Software Fusion 360 mit HoloLens, um Abläufe für Designer und Ingenieure zu untersuchen. Nach Angaben von Autodesk entstanden bereits mehrere Prototypen. Das Projekt befand sich weiterhin in der Entwicklung.
Die Zusammenarbeit zielte damit nicht nur auf die Darstellung eines Modells. Daten, Umgebung, Kollegen und Kunden sollten in einem gemeinsamen räumlichen Arbeitsablauf zusammengeführt werden. Für Spieleentwicklung und technische Visualisierung ist dieser Ansatz interessant, weil Modelle und Szenen direkt im Maßstab des späteren Einsatzes geprüft werden können. Einen passenden früheren Ausgangspunkt bildet die HoloLens Development Edition aus dem Jahr 2015.
Virtueller Bildschirm für Xbox One
Im selben Zusammenhang zeigte ein Microsoft-Entwickler außerdem, wie sich ein Xbox-One-Spiel auf einen virtuellen Bildschirm in HoloLens übertragen lässt. Der Bericht von Golem beschreibt die Demonstration mit Halo 5: Der Bildschirm erscheint als frei platzierbare Projektion im Sichtfeld, während die Konsole das Spiel ausführt. Die Demo und die Autodesk-Kooperation zeigen zwei unterschiedliche Einsatzrichtungen derselben Hardware, eine für interaktive Unterhaltung und eine für technische 3D-Arbeit.
