GDC-Umfrage 2026: Entlassungen gestiegen, KI-Skepsis wächst, Unreal vor Unity

Die als GDC Festival of Gaming neu benannte Game Developers Conference hat ihre State-of-the-Game-Industry-Umfrage 2026 veröffentlicht. An der von Informa mit dem Marktforscher Omdia durchgeführten Befragung nahmen 2.300 Branchenfachleute teil, 23 Prozent weniger als im Vorjahr.

Entlassungen blieben ein zentrales Thema: 28 Prozent der Befragten waren in den vergangenen zwei Jahren betroffen, in den USA 33 Prozent. 17 Prozent verloren ihren Job in den vergangenen zwölf Monaten, gegenüber 11 Prozent im Vorjahr. Am stärksten traf es Game-Designer, von denen 20 Prozent ihre Stelle verloren.

36 Prozent der Befragten setzen KI bei der Arbeit ein, in Spielestudios mit 30 Prozent seltener als in Marketing- und Support-Bereichen. Zugleich halten 52 Prozent generative KI für schädlich für die Branche, nach 30 Prozent im Jahr 2025 und 18 Prozent im Jahr 2024.

Bei den Engines verzeichnete erstmals die Unreal Engine mit 42 Prozent einen klaren Vorsprung vor Unity mit 30 Prozent. In den USA befürworteten 82 Prozent der Befragten eine gewerkschaftliche Organisation. Dass viele Beschäftigte über einen Ausstieg nachdenken, zeigt auch eine Umfrage von Skillsearch.

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