GDC 2026: DirectX bringt ML Funktionen mit DX Linear Algebra und Compute Graph Compiler

Das DirectX Team hat auf der GDC 2026 neue Werkzeuge für Machine Learning in Windows angekündigt. Den Kern bilden DX Linear Algebra für Matrixoperationen in Shadern und der DirectX Compute Graph Compiler für komplette Modellgraphen. Microsoft beschreibt die Pläne im offiziellen DirectX Blog.

ML Verfahren wie Super Resolution, Denoising, temporales Upscaling und spätere Formen der Inferenz sollen dadurch näher an die bestehende D3D12 Pipeline rücken. DX Linear Algebra nutzt ein gemeinsames Programmiermodell für Vektor- und Matrixoperationen und macht die Funktionen aus HLSL heraus zugänglich.

Compute Graph Compiler verarbeitet Modellgraphen

Der Compute Graph Compiler setzt auf einer höheren Ebene an. Er analysiert komplette Modellgraphen, plant Speicher und führt Operator Fusion aus, bevor optimierte D3D12 Workloads entstehen. Die Werkzeuge sollen mit PIX gemeinsam Grafik- und ML Lasten sichtbar machen. Eine Public Preview von DX Linear Algebra ist für April 2026 vorgesehen, der Compiler soll zunächst im Sommer als Private Preview folgen.

Ausblick auf DXR 2.0

Microsoft skizziert parallel DXR 2.0 als nächste Stufe seiner Raytracing API. Genannt werden Opacity Micromaps und Shader Model 6.10. AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm haben laut Microsoft Unterstützung für die neuen ML Schnittstellen zugesagt.

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