GDC 2024: PlayFab Economy v2 erhält Targeted Offers, Segment Actions, Catalog Views und Turbo Loading

Auf der GDC 2024 hat Microsoft gleich mehrere Erweiterungen für Azure PlayFab Economy v2 am 8. April 2024 vorgestellt. Targeted Offers und Segment Actions gingen fertig in den Regelbetrieb, Catalog Views und Turbo Loading starteten zunächst als Preview. Inhaltlich geht es um drei Baustellen für In-Game-Ökonomien: Segmentierung der Spieler, Bereitstellung der Inhalte und die Ladegeschwindigkeit.

Angebote und Aktionen für einzelne Spielergruppen

Targeted Offers und Segment Actions hängen Ökonomie-Szenarien an einzelne Spieler und Entitäten. Nach Angaben von Microsoft gehörte gerade die Segmentierung zu den Funktionen, die Kunden bei Economy v2 am häufigsten verlangt hatten. Mit Targeted Offers lässt sich die Preisgestaltung an einzelne Spielersegmente anpassen, etwa Rabatte für Neueinsteiger, kostenlose Gegenstände für inaktive Konten oder Boni in Premiumwährung für aktive Nutzer. Wer die Technik in eigene Titel einbauen will, findet bei XboxDev weitere Einordnungen zur PlayFab-Plattform.

Segment Actions bringen drei Aktionstypen mit. Add Inventory Item (V2) legt Gegenstände ins Inventar eines Spielers, Subtract Inventory Item (V2) zieht eine oder mehrere Stückzahlen wieder ab, und Delete Inventory Item (V2) räumt sämtliche Stückzahlen eines Gegenstands aus dem Inventar. Beide Funktionen waren zum Zeitpunkt der Ankündigung bereits freigegeben.

Catalog Views und Turbo Loading sind noch Preview

Catalog Views stecken noch in der Preview-Phase und speichern Suchergebnisse zwischen. Die Funktion legt regelmäßig aktualisierte Abfrageergebnisse als Storage-Blob ab und liefert sie über ein Content Delivery Network aus. Das soll schnelleren Zugriff auf Gegenstände bei niedrigeren Kosten bringen.

Ebenfalls als Preview steht Turbo Loading bereit. Hier wandert eine vollständige Inventarsammlung in einem einzigen Vorgang über die Leitung, ein einzelner Aufruf der GetInventoryItems-API kann also bis zum gesamten Katalog in der Antwort zurückgeben. Microsoft spricht von einer spürbar besseren Startlatenz und Performance. Abgerechnet wird trotzdem so, als würden 250 Gegenstände pro Seite geladen.

Dazu nennt Microsoft erweiterte Service Limits, die V2-Kunden mehr Leistung geben sollen, sowie die Unterstützung mobiler Abonnements für iOS und Android.

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