Seit dem 5. Februar 2021 ist Charles Lefebvres Vortrag zur Meta AI von Assassin’s Creed Origins auf YouTube verfügbar. Der Technical Architect von Ubisoft Montréal stellte das System auf der Game Developers Conference 2018 vor.
Laut offiziellem Abstract verwaltet die Architektur dynamische und statische Weltobjekte, darunter Menschen, Tiere, Fahrzeuge und Lager. Bedürfnisse lösen Verhalten und Interaktionen aus. Objekte können autonom oder Teil einer Mission sein und ein dauerhaftes Inventar besitzen.
Simulation nach Nähe und Sichtbarkeit
Der offizielle Foliensatz unterscheidet virtuelle, Bulk- und reale Objekte. Virtuelle Zustände speichern unter anderem Position, Inventar und Ziel. Sie werden standardmäßig alle 15 Sekunden aktualisiert, in Spielernähe alle fünf Sekunden. Für Bulk-Objekte nennt Lefebvre bei Sichtbarkeit ein Update alle zwei Frames, andernfalls jede Sekunde.
Die Folien beziffern den vorgestellten Bestand auf 50.000 statische und 12.000 dynamische Objekte. Das ist keine Angabe über gleichzeitig vollständig simulierte NPCs. Zur Fehlerdiagnose dienen automatische Smoke-Tests, Telemetrie und nächtliche Berichte. Diese Angaben stammen aus der Präsentation, nicht aus eigenen Messungen.
Die Weltverwaltung ergänzt den getrennt vorgestellten zielorientierten Ansatz für NPC-Missionen. Die rund 42-minütige Aufzeichnung dokumentiert Technik von 2018; sie wurde erst 2021 veröffentlicht.

