GameStop-Chef Ryan Cohen bezeichnete den Verkauf von Videospielen in einem Bloomberg-Interview als weitgehend „irrelevant“ für die weitere Geschäftsentwicklung des US-Händlers. Das bei der US-Börsenaufsicht SEC hinterlegte Transkript dokumentiert die Aussage und den Gesprächskontext.
Hardware und Sammelartikel prägen das Geschäft
Cohen verwies auf den rückläufigen Anteil von Software am Umsatz. Nach seiner Darstellung entfällt ein deutlich größerer Teil des Geschäfts auf Sammelartikel sowie auf Hardware und Zubehör. Die Aussage fiel während einer Diskussion über die Entscheidung von Sony, die Produktion neuer Spielediscs ab 2028 einzustellen.
Mit „irrelevant“ meinte Cohen nicht, dass GameStop den Spielemarkt vollständig aufgegeben hat. Gemeint war der vergleichsweise geringe Umsatzbeitrag physischer und digitaler Spiele im Verhältnis zu den übrigen Warengruppen. Die im SEC-Dokument enthaltene Gesprächspassage gibt diese Einordnung im Original wieder.
Umbau des Geschäftsmodells
GameStop richtet seine Strategie seit mehreren Jahren stärker auf Sammelprodukte, Hardware und den Onlinehandel aus. Ein früherer XboxDev-Bericht zum geplanten eBay-Kauf durch GameStop beschreibt einen weiteren Teil dieses Umbaus.
