gamescom 2026: Leitthema „Games machen Lust auf Zukunft“, Bundespräsident Steinmeier zu Gast

Der game – Verband der deutschen Games-Branche und die Koelnmesse haben am 21. Juli 2026 das Leitthema der gamescom 2026 vorgestellt: „Games machen Lust auf Zukunft“. Die Messe findet vom 24. bis 30. August 2026 in Köln und online statt, den Auftakt macht am 24. August die Entwicklerkonferenz gamescom dev, bevor am Abend des 25. August die gamescom Opening Night Live die Publikumstage eröffnet.

„Die Community, die Studios, die ganze Branche, wir alle gucken nach vorn. Auf der gamescom geht es natürlich um die Spiele von morgen, aber es geht genauso um die Lust, Unternehmen zu gründen, um Innovationen und die Begeisterung für die allerneuesten Technologien“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche.

Zwei Trends: gemeinnütziges Engagement und Indie-Erfolge

Unter dem Leitthema stehen zwei Trends im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe. „Spielend die Welt retten“ rückt das soziale Engagement der Gaming-Community in den Fokus, etwa Speedrunning- und Creator-Streams, bei denen Spielerinnen und Spieler Spenden für wohltätige Zwecke sammeln, bis hin zu Unterschriftenaktionen und Demonstrationen innerhalb von Spielen. „Kleine Teams, große Erfolge“ thematisiert dagegen, dass zunehmend auch kleine Indie-Studios weltweite Achtungserfolge feiern, ein Trend, der sich auf der gamescom vor allem in der indie area zeigt.

Bundespräsident Steinmeier eröffnet den gamescom congress

Politisch wird die gamescom 2026 prominent besetzt. Mit Frank-Walter Steinmeier besucht erstmals ein amtierender Bundespräsident das Event, er eröffnet am gamescom-Donnerstag den gamescom congress und nimmt anschließend an einem Rundgang teil. Bereits einen Tag zuvor sind bei der politischen Eröffnung EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen, Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundesforschungs- und Games-Ministerin Dorothee Bär sowie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zugegen. Im Zentrum der Gespräche stehen laut Ankündigung die Games-Standorte Deutschland und Europa, insbesondere die im Koalitionsvertrag angekündigte steuerliche Förderung der Branche. 2025 hatten bereits mehr als 600 Politikerinnen und Politiker die Messe besucht.

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