Für die gamescom 2023 vom 23. bis 27. August 2023 in der Koelnmesse in Köln haben der game-Verband und die Koelnmesse ihre Pläne für die Messe vorgestellt. Christian Baur, damals Director of gamescom beim game-Verband, und Tim Endres von der Koelnmesse erläuterten die digitale Weiterentwicklung sowie den Verkaufsstart der Ausstellungsflächen. Bis Ende Februar 2023 galten Frühbucherrabatte.
Hybrides Live- und Online-Festival
Baur und Endres wollten die gamescom 2023 nicht an den Besucherzahlen des Jahres 2019 messen. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung der Messe als Live- und Online-Festival, um weltweit mehr Menschen zu erreichen. Als Referenz diente das Comeback der gamescom 2022, zu dem rund 265.000 Besucherinnen und Besucher aus mehr als 100 Ländern nach Köln kamen.
Die Veranstalter wollten das hybride Angebot ausbauen. Gleichzeitig sollte die Messe weitere Ausstellergruppen erreichen. Die gamescom war bereits 2022 für Unternehmen aus nicht endemischen Bereichen geöffnet worden, sofern ein nachvollziehbarer Bezug zu Games bestand.
Film, Streaming und Tabletop als neue Ausstellerbereiche
Für 2023 erweiterten Koelnmesse und game-Verband die Ausstellerbereiche um Anbieter aus Film, Serien, Streaming und Social Media sowie um Tabletop- und Brettspiele. Voraussetzung blieb eine erkennbare Verbindung zum Gaming. Als Beispiele für die Verbindung von Spielen und anderen Medien nannten die Veranstalter Verfilmungen und Serien zu League of Legends, Dota, Castlevania, Cyberpunk 2077 und The Witcher.
Der möglichen Verwässerung der Zielgruppe widersprach Endres. Gaming und die Communitys aus Tabletop und Brettspielen seien eng verbunden und inspirierten sich gegenseitig. Die Erweiterung sollte dennoch vorsichtig erfolgen, während die gamescom im Kern ein Gaming-Event blieb.
Konkrete Anmeldezahlen für die Frühbucherphase nannten Baur und Endres nicht. Bei den Anmeldungen sahen sich die Veranstalter zu diesem Zeitpunkt auf Kurs.
