Denuvo: Benchmark zeigt unterschiedliche Auswirkungen auf Spieleleistung

Ein Benchmark mit sieben PC-Spielen kommt zu keinem einheitlichen Ergebnis für Denuvo. Der Test von Overlord vergleicht Versionen mit und ohne die Anti-Tamper-Software und misst je nach Spiel unterschiedliche Bildraten.

Für die Messungen kam ein nicht übertakteter Intel Core i7-2600K mit einer ebenfalls nicht übertakteten GeForce GTX 1080 Ti zum Einsatz. Getestet wurden unter anderem Hitman, Abzu, Mass Effect: Andromeda und Mad Max. Die Ergebnisse sind damit an diese Hardware und die jeweils verglichenen Spielversionen gebunden.

Messbare Unterschiede bleiben vom Spiel abhängig

Bei Mass Effect: Andromeda stieg die durchschnittliche Bildrate im Test von 57 auf 64 Bilder pro Sekunde, nachdem Denuvo entfernt worden war. Mad Max legte von 54 auf 60 Bilder pro Sekunde zu. Für Hitman, Abzu und weitere Titel zeigte der Vergleich dagegen keinen nennenswerten Unterschied.

Der Benchmark misst damit nicht pauschal einen festen Leistungspreis der Middleware. Entscheidend sind die jeweilige Integration, die Spielversion und die getestete Szene. Für Entwicklerteams bleibt außerdem relevant, ob ein späteres Entfernen der Schutzsoftware gemeinsam mit anderen Änderungen an einer Version erfolgt.

Der Fall ergänzt die frühere Beschreibung der Denuvo-Integration in ausführbare Dateien. Bereits damals stand die Frage im Mittelpunkt, wie tief der Schutz in die Laufzeit eines Spiels eingreift.

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