CES 2025: HP kündigt das OMEN MAX 16 mit GeForce RTX 50 und OMEN AI an

HP hat auf der CES 2025 am 6. Januar 2025 das OMEN MAX 16 vorgestellt, das neue Flaggschiff der hauseigenen Gaming-Reihe. Das Gerät kombiniert NVIDIAs GeForce RTX 50 Laptop-GPUs auf Blackwell-Basis mit Intel- oder AMD-Prozessoren und rückt mit der Software OMEN AI eine KI-gestützte Leistungssteuerung in den Mittelpunkt der Produktargumentation. Der Einstiegspreis liegt laut HP bei 1.699,99 US-Dollar, die Verfügbarkeit kündigte der Hersteller für die folgenden Monate über HP.com an.

Hardware-Konfiguration und Kühlung

Auf der GPU-Seite setzt HP auf NVIDIAs GeForce RTX 50 Laptop-Serie der Blackwell-Generation, in der Top-Konfiguration bis zur GeForce RTX 5090 mit 24 GB GDDR7-Speicher und Unterstützung für DLSS 4. Dieselbe mobile Spitzen-GPU steckt mittlerweile auch in anderen Gehäuseformen, etwa im kompakten Asus ROG NUC mit GeForce RTX 5090 Laptop-GPU. Als Prozessor steht wahlweise ein Intel Core Ultra 9 oder ein Ryzen AI 9 Mobile von AMD zur Auswahl. Die Intel-Variante verbaut den Core Ultra 9 275HX mit 24 Kernen, einem L3-Cache von 36 MB und einem Boost-Takt von bis zu 5,4 GHz. Der Arbeitsspeicher reicht bis zu 64 GB DDR5 mit 5.600 MT/s über zwei aufrüstbare Steckplätze.

Das 16-Zoll-Display löst mit WQXGA (2560 x 1600) auf. Das OLED-Panel arbeitet mit 240 Hz Bildwiederholrate, einer Reaktionszeit von 0,2 ms und deckt 100 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Für die thermische Auslegung führt HP das OMEN Cryo Compound ein, ein Hybridmaterial, das laut Hersteller Gallium mit einer Silikonbeschichtung statt des sonst üblichen Indiums kombiniert. Dadurch soll der Wärmeleiteffekt erhalten bleiben, während das Risiko austretender Flüssigmetall-Verbindungen sinkt. Ergänzt wird dies durch die Tempest-Cooling-Pro-Architektur sowie eine Fan-Cleaner-Funktion, die die Lüfterrichtung zur Staubentfernung umkehrt.

OMEN AI als Verkaufsargument

Den größten strategischen Akzent setzt HP mit OMEN AI. Die Software beschreibt der Hersteller als Ein-Klick-Lösung, die für das jeweilige Spiel und die konkrete Hardware-Konfiguration abgestimmte Einstellungen auf Ebene von Betriebssystem, Hardware und Spiel empfiehlt und automatisch anwendet. Ziel ist eine möglichst hohe Bildrate, wobei die Software die Leistungs- und Thermikparameter laut HP fortlaufend nachjustiert.

Mit dieser Ausrichtung positioniert HP die automatisierte Leistungs- und Thermiksteuerung als eigenständiges Verkaufsargument in einem Markt, der bislang vor allem über rohe GPU- und CPU-Leistung beworben wurde. Statt nur auf Spitzenwerte zu setzen, soll die Software das Zusammenspiel aus Treiber, Spiel und Kühlung selbsttätig regeln. Ergänzend bringt das OMEN MAX 16 HPs erste Ultra-Low-Latency-Gen-3-Technik mit, die den parallelen Betrieb von bis zu drei kompatiblen HyperX-Geräten erlaubt.

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