Azure Functions erreicht den General-Availability-Status

Microsoft hat Azure Functions am 15. November 2016 aus der Vorschau in den regulären Betrieb überführt. Die offizielle Azure-Ankündigung beschreibt den Dienst als serverlose Umgebung für ereignisgesteuerte Funktionen. Die Vorschau war im März desselben Jahres gestartet.

Entwickler können kleine Codeeinheiten bereitstellen, ohne virtuelle Maschinen oder andere Ressourcen für den Spitzenbedarf vorab zu reservieren. Azure übernimmt Skalierung und Infrastruktur. Abgerechnet wird nach Ausführungszeit und verbrauchtem Speicher, ergänzt um ein monatliches Freikontingent von einer Million Ausführungen und 400.000 Gigabyte-Sekunden.

Werkzeuge, Bindings und lokale Tests

Zum Start waren C# und JavaScript allgemein verfügbar, während F#, PowerShell, PHP, Python, CMD, BAT und Bash noch als Vorschau genannt wurden. Microsoft stellte die Laufzeit als Open-Source-Projekt auf GitHub bereit und bot mit der Azure Functions CLI lokale Erstellung, Ausführung und Debugging unter Windows an.

Bindings sollten Funktionen direkt mit Diensten wie Blob Storage, Event Hubs, Service Bus und Storage Tables verbinden. Für technische Teams, die Backend-Aufgaben und ereignisbasierte Dienste für interaktive Anwendungen aufbauen, reduzierte das den Anteil eigener Infrastruktur. Die spätere Nutzung von Azure im Spieleumfeld ist in einem Beitrag zur Azure-Cloudphysik in Crackdown 3 dokumentiert.

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