Zur gamescom 2022, die vom 24. bis 28. August in Köln stattfindet, hat die Koelnmesse ein eigenes Familienticket in den Vorverkauf gebracht. Wie aus dem offiziellen Ticketshop hervorgeht, kostet das Ticket am Donnerstag und Freitag 40 Euro, am Samstag und Sonntag 50 Euro und gilt für bis zu fünf Personen gemeinsam.
Bedingungen im Detail
Das Familienticket der Koelnmesse ist ausschließlich im Online-Vorverkauf erhältlich, eine Tageskasse vor Ort gibt es auf der Messe nicht mehr. Es berechtigt maximal zwei Erwachsene und maximal drei Kinder zum gemeinsamen Eintritt, wobei mindestens ein Kind zwischen sieben und elf Jahren alt sein muss. Gegenüber dem Einzelkauf ergibt sich dadurch ein spürbarer Preisvorteil, da ein Erwachsenenticket am Wochenende allein bereits bei 30,50 Euro liegt.
Die Tücke: Altersgrenze gilt für alle mitgebrachten Kinder
Für Verwirrung unter Interessenten sorgte die genaue Formulierung der Bedingungen. Nicht nur ein Kind muss zwischen sieben und elf Jahren alt sein, sondern laut Koelnmesse-Support gilt die Altersspanne für sämtliche Kinder auf dem Ticket. Familien mit einem Teenager über elf Jahren oder einem jüngeren Geschwisterkind unter sieben Jahren können das Familienticket demnach nicht nutzen und müssen auf reguläre Einzeltickets ausweichen, was den kalkulierten Preisvorteil wieder aufzehrt.
Hintergrund zum Ticketmodell
Die gamescom hatte den kompletten Ticketverkauf bereits im Frühjahr auf ein neues Vorverkaufssystem umgestellt, nachdem die Rückkehr zur Präsenzmesse nach den pandemiebedingten Ausfällen 2020 und 2021 mit hoher Nachfrage gerechnet hatte. Die Koelnmesse betont, dass Familien mit dem separaten Ticket gezielt angesprochen werden sollen, während Fachbesucher und Einzelpersonen weiterhin über die regulären Tageskarten Zugang erhalten. Kritik an der Ausgestaltung der Altersregel wurde in der Community dennoch laut, da die Bedingungen erst beim genauen Lesen des Kleingedruckten im Ticketshop auffielen.
Wer sich für das Familienticket interessiert, sollte die Alterszusammensetzung der eigenen Gruppe vor dem Kauf genau mit den Vorgaben der Koelnmesse abgleichen, um eine kostenpflichtige Umbuchung auf reguläre Tickets zu vermeiden.
