EA-Übernahme durch saudischen PIF: Über 40 US-Abgeordnete fordern genauere FTC-Prüfung

Mehr als 40 Mitglieder des US-Kongresses haben die Handelsbehörde FTC aufgefordert, die geplante 55-Milliarden-Dollar-Übernahme von Electronic Arts durch den saudischen Public Investment Fund genauer zu untersuchen. In einem offenen Brief warnen die Abgeordneten vor weiteren Stellenstreichungen in der Spielebranche.

Der Kaufpreis soll zu großen Teilen über Schulden von mindestens 20 Milliarden Dollar finanziert werden. Die Unterzeichner befürchten, dass die daraus folgende Belastung zu Sparmaßnahmen und damit zu zusätzlichem Personalabbau führen könnte.

Zur Begründung verweist der Brief auf den bisherigen Kurs des Publishers, der seit 2023 nach Angaben der Abgeordneten über 1.700 Stellen in den USA abgebaut hat. Gefordert wird eine Prüfung der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Electronic Arts hatte zuletzt sein Portfolio durch Zukäufe ausgebaut, darunter die abgeschlossene Übernahme von Codemasters für 1,2 Milliarden Dollar.

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