Remedy Entertainment hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 13,1 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis blieb mit 1,0 Millionen Euro positiv. Die offizielle Zwischenmitteilung von Remedy nennt für den Vorjahreszeitraum 1,3 Millionen Euro operatives Ergebnis.
Entwicklungsgebühren bleiben wichtiger Umsatzfaktor
Mehr als die Hälfte der Erlöse entfiel laut Zwischenbericht auf Entwicklungsgebühren. Diese stammten vor allem aus CONTROL Resonant sowie aus den Remakes von Max Payne 1 und 2. Bei allen drei Projekten laufen die Entwicklungsarbeiten weiter. Umsätze aus Spieleverkäufen und Lizenzgebühren legten ebenfalls zu, unter anderem durch Alan Wake 2, FBC: Firebreak und Control.
CONTROL Resonant bleibt auf Kurs
Remedy bezeichnete die Veröffentlichung von CONTROL Resonant weiterhin als planmäßig. Das Spiel soll am 24. September 2026 für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC erscheinen. Im ersten Quartal bereitete das Studio die weltweite Marketingkampagne vor. CEO Jean-Charles Gaudechon erklärte im Bericht, dass die Ausgaben für diese Kampagne im weiteren Jahresverlauf ansteigen werden.
Gaudechon ist seit dem 1. März 2026 CEO von Remedy. Das Unternehmen will sich stärker auf eigene Marken, Self-Publishing und eine disziplinierte Projektsteuerung konzentrieren. Für das erste Quartal weist Remedy außerdem ein EBITDA von 2,9 Millionen Euro und einen operativen Cashflow von 8,3 Millionen Euro aus.
