Die Sony Group Corporation hat ihre Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 (Oktober bis Dezember 2025) in einem Form-6-K-Bericht bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Bis zum 31. Dezember 2025 hat sich die PlayStation 5 demnach kumuliert 84,2 Millionen Mal verkauft. Gleichzeitig schraubte der Konzern die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben, auf eine Spanne von 12.000 bis 12.300 Milliarden Yen. Das sind grob 12 Billionen Yen.
Software und Abos halten das Geschäft am Laufen
Im Segment Game and Network Services kam das Ergebnis vor allem über höhere Umsätze mit Software von Drittanbietern und über das laufende Abonnementgeschäft zustande. Die Nutzerbasis hielt sich: Im Dezember 2025 zählte das PlayStation Network nach Sonys Angaben 132 Millionen monatlich aktive Konten, ein Rekord, dazu mehr Gesamtspielzeit als ein Jahr zuvor. Beim reinen Hardware-Verkauf der PS5 ging dagegen das Tempo zurück, was Sony mit dem fortgeschrittenen Lebenszyklus der Konsole erklärt. Das Gewicht der Sparte liegt damit mehr auf den Erlösen aus Software und Diensten als früher. Wer die laufende Entwicklung der Plattform mitverfolgt, findet weitere Berichte zur PlayStation 5 bei XboxDev.
Höhere Konzernprognose, US-Zölle bereits eingepreist
Auch auf Konzernebene rechnet Sony fürs Geschäftsjahr 2025 jetzt mit mehr. Der erwartete Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft liegt bei 12.000 bis 12.300 Milliarden Yen, das operative Ergebnis bei 1.430 bis 1.540 Milliarden Yen. Gegenüber der Schätzung vom November sind das 300 Milliarden Yen mehr beim Umsatz und 110 Milliarden Yen mehr beim operativen Ergebnis. In die Rechnung fließt bereits ein geschätzter negativer Effekt aus der US-Zollpolitik von rund 50 Milliarden Yen auf das operative Ergebnis ein. Für den Anstieg sorgen unter anderem höhere Beiträge aus dem Musikgeschäft und aus dem Halbleitersegment Imaging and Sensing Solutions.
