Microsoft und Mojang arbeiten daran, Minecraft auf möglichst vielen Geräten zusammenzuführen. Im offiziellen Better Together FAQ vom 20. September 2017 bestätigt das Team, dass Gespräche mit Sony über eine Einbindung der PlayStation 4 laufen. Eine Freigabe für die Konsole gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.
Bedrock Engine als gemeinsame Basis
Das Better Together Update bringt die auf der Bedrock Engine basierende Version von Minecraft auf Xbox One, Windows 10, mobile Geräte und unterstützte VR-Plattformen. Diese Ausgaben können miteinander spielen, greifen auf gemeinsame Funktionen wie Realms und den Marketplace zu und werden künftig schlicht Minecraft genannt. Die ursprüngliche Java-Version für den PC sowie ältere, technisch getrennte Konsolenversionen behalten dagegen ihren jeweiligen Editionsnamen.
Die grundsätzlichen Pläne hatte das Team bereits zur E3 2017 vorgestellt. Im offiziellen E3-Rückblick von Minecraft wird die gemeinsame Plattform für Konsolen, Windows 10 und Mobilgeräte beschrieben. Nintendo Switch sollte ebenfalls folgen, sobald die technische Abstimmung mit dem Partner abgeschlossen ist.
PlayStation 4 bleibt zunächst außen vor
Für die PlayStation 4 nennt Mojang im FAQ einen offenen Stand: Microsoft und das Team befänden sich weiterhin in Gesprächen mit Sony, könnten aber noch keine Unterstützung bestätigen. Ziel sei es, auch PlayStation-Spieler in das gemeinsame Ökosystem aufzunehmen. Damit blieb die für Minecraft geplante Zusammenführung der Plattformen zunächst auf die bereits bestätigten Geräte beschränkt. Die Mojang-Übernahme durch Microsoft hatte die Grundlage für die gemeinsame technische Weiterentwicklung gelegt.
Das FAQ weist außerdem darauf hin, dass die Java Edition aktiv weiterentwickelt werden soll. Für die Bedrock-Version stehen dagegen plattformübergreifende Spielwelten, Community-Server und eine gemeinsame Inhaltsverwaltung im Mittelpunkt.
