E3 2020: ESA sagt die Spielemesse wegen COVID-19 ab

Die Entertainment Software Association (ESA) sagte die E3 2020 am 11. März 2020 offiziell ab. In der Pressemitteilung der ESA wurden die zunehmenden Sorgen wegen des Coronavirus und der Schutz von Besuchern, Ausstellern, Beschäftigten und Partnern als Gründe genannt.

Die Messe sollte vom 9. bis 11. Juni 2020 im Los Angeles Convention Center stattfinden. Mit der Absage entfiel damit die wichtigste gemeinsame Präsentationsfläche der nordamerikanischen Spielebranche für diesen Sommer. Die ESA kündigte an, Ausstellern und Besuchern Informationen zu Rückerstattungen und weiteren Abwicklungsfragen direkt zukommen zu lassen.

Veranstalter prüft digitale Alternativen

Die ESA erklärte zugleich, nach einer digitalen Möglichkeit für Ankündigungen und Branchengespräche zu suchen. Für Studios bedeutete die Absage, dass geplante Demos, Pressegespräche und Präsentationen kurzfristig auf eigene Online-Formate umgestellt werden mussten. Microsoft hatte bereits bei seinem E3-Briefing 2019 ein festes zweistündiges Programm vorbereitet, nun entfiel der gemeinsame Messezeitplan vollständig.

Die Absage war eine direkte Reaktion auf die damalige Gesundheitslage und keine dauerhafte Entscheidung gegen die E3. Die späteren Pläne für digitale und hybride Veranstaltungen wurden in den folgenden Monaten getrennt bewertet.

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