Skully im Test: Ein rollender Schädel zwischen Plattformen und Rätseln

Finish Line Games setzt in Skully auf einen ungewöhnlichen Hauptcharakter: Ein wiederbelebter Schädel rollt durch eine Inselwelt und versucht, einen Streit zwischen vier Geschwistern zu beenden. Die Mischung aus Plattformer, Rätselspiel und leichter Action erschien 2020 für PC und Konsolen.

Rollbewegung als zentrales Spielelement

Skully bewegt sich zunächst ausschließlich durch Rollen. In den einzelnen Abschnitten müssen Abhänge, Rampen und Hindernisse mit dem richtigen Tempo überwunden werden. Später kann der Schädel an bestimmten Punkten drei unterschiedliche Formen annehmen. Diese Formen verfügen über eigene Fähigkeiten und erweitern den Bewegungsspielraum deutlich.

Die Steuerung funktioniert grundsätzlich präzise, benötigt aber etwas Eingewöhnung. Gerade an engen Stellen entscheidet die Geschwindigkeit über einen erfolgreichen Sprung. Die ersten Kapitel führen langsam in die Mechaniken ein, bevor die Abschnitte komplexere Kombinationen aus Rollen, Springen und Formwechseln verlangen.

Eine kleine Inselgeschichte

Die Handlung dreht sich um den bärtigen Gott Terry und seine vier Geschwister. Ein Streit zwischen den Figuren bedroht die Insel, während Skully zwischen den Fronten vermittelt. Die Geschichte bleibt überschaubar, wird aber durch kurze Knet-Animationen und den trockenen Humor der Figuren getragen. Nach einem langsamen Einstieg gewinnen die Dialoge und Zwischensequenzen an Tempo.

Fazit

Skully verbindet eine ungewöhnliche Fortbewegung mit zugänglichen Plattform- und Rätseleinlagen. Die 18 Abschnitte bieten abwechslungsreiche Situationen, ohne das Grundprinzip unnötig zu überladen. Wer kompakte Indie-Spiele mit eigenständiger Mechanik sucht, findet im offiziellen Steam-Eintrag weitere Informationen zu Plattformen und technischen Anforderungen.

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